Licht- Zündmaschine

Noris Batterie- Licht- Zündmaschine MLZa 6/45/60.

Bei den Reginas wurden zwei verschiedene Zündlichtmaschinen verbaut.
Bis Anfang 1954 wurde das Modell NORIS MLZa 6/45/60 mit einer Nennleistung von 45 Watt bei 1800 upm. verbaut.
Ab April 1954 kam dann das Modell NORIS MLZa 60/6/1600 mit einer Nennleistung von 60 Watt bei 1600 upm. zur Verwendung.
In der Werkstattanweisung KDM-W3 Lichtmasohine "Noris" vom 10.4.1954 wurde besonders darauf hingewiesen, dass die Teile der beiden Lichtmaschinen nicht gegenseitig austauschbar sind.

Kohlebürsten Typ NOX15 7x8x20mm.

 

Horex Werkstattanweisung 1/54

Teilenummern Noris Batterie- Licht- Zündmaschinen.

 

Mechanischer Reglerschalter.

Ich habe mich entschlossen, den alten mechanischen Regler gegen einen neuen elektronischen auszutauschen.
Durch diesen Umbau erhoffe ich mir mehr Betriebssicherheit und eine Vermeidung des Überladens der Batterie.
Nachdem ich ein wenig im Internet geforscht habe, habe ich festgestellt, dass mein Regelschalter nicht mehr der Originale war.

Aber Achtung: Der elektronischen Regler funktioniert nur in Kombination mit einer Fahrzeugbatterie.

 

Schaltbild Noris Zündanlage.

Hier eine elektrische Übersicht der Zündanlage mit mechanischem Regelschalter.

 

Ausbau des mechnischen Reglerschalters.

Als erstes habe ich die Kabel am Regler einzeln abgeklemmt und gekennzeichnet.

 

Einbau des elektronischen Reglerschalters.

Am elktronischen Regler wurden dann die Kabel laut Schaltplan wieder angeklemmt.

 

Elektronischer Regler.

Die drei Adern des alten Regelschalters werden auf der Klemmleiste des elektronisch Reglers angeklemmt.
Wichtig! Die Masseverbindung holt sich der Regler über die Befestgungsschrauben vom Lichtmaschinengehäuse, hier auf gute Verbindung achten.
Bei meinem Reglermodell bleibt die vierte Klemme frei.

 

Regelwiderstand

Der mechanische Regler benötigte zur Regelung der Spannung einen Widerstand.
Dieser ist als Widerstandsdraht ausgeführt und in die Feldwicklung mit eingewickelt.
Ein Endes des Widerstandsdrahtes führt zum Regler, dass andere Ende (gelbes Kabel)  liegt auf Masse  (siehe Schaltbild).

 

Masseverbindung Widerstandsdraht.

Die Masseverbindung des Widerstandsdrahtes habe ich abeschraubt und dann isoliert.
Achtung! Wird der Widerstand nicht abgeklemmt, kann dadurch der elektronische Regler zerstört werden.

 

Schaltbild Zündanlage mit elektronischem Regler.

Das Schaltbild für den elektronischen Regler zeigt den abgeklemmten Regelwiderstand.

 

Rotor.

Der Sitz des Rotors auf der Welle ist kegelförmig ausgearbeitet.

 

Welle.

Der Rotor sitzt auf dem abgeschrägten Teil der Welle.
Durch das Anziehen der Sicherungsschraube wird der Rotor durch die konische Form fest auf die Welle aufgepresst.

 

Abdrückwerkzeug für Rotor.

Um den Rotor ohne Beschädigungen zu entfernen, dient das HOREX Spezialwerkzeug WH6 Druckbolzen.
Dieses wird nach dem Entfernen der Sicherungsschraube in die Welle eingesteckt. Danach wird die Sicherungsschraube wieder in die Welle geschraubt und auf Spannung angezogen.
In der Regel wird der Rotor aber nicht allein durch das Spannen entfernt, da er ziemlich fest auf dem Konus sitzt, sondern mit einem zusätzlichen leichten Schlag mit einem Hammer auf die unter Spannung stehenden Schraube.
Auf jeden Fall muss der Rotor mit einer Hand gut festgehalten werden, da er beim Lösen sonst leicht herunter fallen kann.

 

Alternatives Abdrückwerkzeug für den Rotor.

Alternativ kann aber auch eine Schraube als Abdrückwerkzeug für den Rotor genommen werden, bei der das Gewinde im vorderen Teil der Schraube entfernt wird.
Dabei muss allerdings eine Schraube mit hohem Härtegrad verwendet werden, damit sie sich beim Spannen nicht verbiegt.
Da sich in der Kurbelwelle (zum festziehen) und im Rotor (zum Abdrücken) Gewinde befindet, ist auf die exakte Länge des Gewindes auf der Schraube zu achten. Greift dieses beim Eischrauben in das Gewinde der Welle ein, zieht man somit den Anker wieder auf der Welle fest.

 

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